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Mittwoch, 28. Oktober 2020

28. Oktober 2020, 🚌 Delemont - Neuchâtel

Es regnet wieder einmal in Strömen und der Wetterbericht verspricht auch nichts Gutes. So entscheide ich mich eben nach Hause zu fahren. Diesmal nicht über La Chaux-de-Fonds, sondern über Balstal und Solothurn. Das Wetter bleibt bescheiden für den ganzen Weg.


Zuhause habe ich ja eine Spülmaschine, da kann man schon mal aufwändiger kochen, jedenfalls schmeckt mein paniertes T-Bone vom Schwein ausgezeichnet. Auch muss man nicht aufpassen wegen der Flaschen und so darf es schon mal zur Abwechslung was anderes sein als der Chateau-du-Carton.



Es bleibt nur noch das T vom Bone....



Dienstag, 27. Oktober 2020

27. Oktober 2020, 🚌 Bannwil - Delemont

Es wird langsam hektisch auf dem Parkplatz, immer mehr Autos treffen ein, Hundehalter, Wanderer, Nordic-Walkers alles ist bei dem Wetter unterwegs, es scheint zwischendurch sogar die Sonne, doch auch immer wieder Regen dazwischen.





Zeit für mich aufzubrechen, ich will noch mal wieder in den Jura. Ich fahre zurück auf die Hauptstrasse. So geht es weiter über Önsingen, Moutier nach Delemont, der Kantonshauptstadt des Kantons Jura. Hier in der Gegend habe ich ja seinerzeit öfters gearbeitet, Wartung unserer Tunnelüberwachungs Anlagen. Auf dem Sportplatz ausserhalb finde ich was passendes, den SP mitten in der Stadt haben sie leider schon vor Jahren geschlossen.





Bei dem schönen Wetter mache ich mich auf den Weg ins Dorf um noch was zum Abendessen einzukaufen. Immer wieder erstaunlich, so auf dem Dorf grüssen die Leute und vor allem die Kinder freundlich. Ich finde was zum Essen und sogar noch ein wenig mehr. Der Rückweg wird toll, die Sonne ist am untergehen und sorgt für spektakuläre Wolkenbilder. So schmeckt mir mein Carpaccio mit viel Parmesan gleich doppelt so gut.




















Montag, 26. Oktober 2020

26. Oktober 2020, 🚌 Huttwi - Roggwil - Bannwil

Es regnet in Strömen, aber es hilft alles nichts, ich will weiter, doch erst muss ich Entsorgen und ein wenig Wasser auffüllen, beim Stift Sankt Urbane mache ich einen kurzen Fotostopp, aber bei dem Regen muss man mit fotografieren pressieren, dann geht es auf das kurze Stück nach Roggwil. Ich besuche meine Schwester und ihren Mann. Wenn man so berichtet vergeht die Zeit sehr schnell. 




Ich will noch aufbrechen, bevor es dunkel wird, ich muss ja noch einen Platz zum Übernachten finden. Es geht über Langenthal an die Aare runter, da der Aare entlang gibt es viele Wanderparkplätze, ideal für eine Nacht. Ich sehe mir 2 Plätze an, bevor ich mich für den Schönsten entscheide. Bis auf das prasseln des Regens auf's Dach wird es eine ruhige Nacht.














Sonntag, 25. Oktober 2020

25. Oktober 2020, 🚌 Mörlialp - Huttwil

Das Wetter hat sich richtig verbessert, für mich ein Zeichen, dass ich weiter der Panorama-Strasse folge und über den Glaubenbielen-Pass nach Sörenberg zu fahren. Heute ist im Gegensatz zu Gestern viel mehr Verkehr, man ist permanent am Ausweichen. Sogar das Postauto kommt mir entgegen, zum Glück gibt es da gerade eine breite Ausweichstelle. Aber das Ganze lohnt sich auf alle Fälle. Nach etwa 8 Km wird dann die Strasse wieder 2 Spurig, so erreiche ich bald Sörenberg. Hier sind recht viele Touristen unterwegs, die Souveniershops freut das sicher.




Kurz vor Schüpfheim zweige ich nach links ab, es geht ins Entlebuch und anschliessend ins Emmental. Doch in Trubschachen muss ich einen Halt einlegen, die Biskuit Fabrik Kambly hat auch am Sonntag geöffnet, also eine gute Gelegenheit schon mal was für Weihnachten einzukaufen. Schwer bepackt komme ich aus dem Laden.




Wenn ich schon mal hier bin, kann ich ja auch meinem Heimatort Lützelflüh wieder einmal einen Besuch abstatten, für Besichtigung ist es schwierig, die Parkplätze sind zu klein oder limitiert.

Aber ich will ja nach Huttwil, da beim E-Bike Hersteller Flyer gibt es einen wunderschönen Stellplatz, der aber leider gegen Ende Oktober für immer geschlossen wird.





Ich wollte eigentlich meine Siesta machen, da wird es laut nebenan, ein Zischen und Motorengeräusche. Die Sache ist schnell klar, sie sind dabei einen Heissluft-Ballon zu füllen.









Samstag, 24. Oktober 2020

24. Oktober 2020, 🚌 Geschinen - Mörlialp

Das Wetter sieht besser aus, ich fahre also los ins Oberwallis. In Gletsch regt mich meine Navi-Tante wieder einmal grenzenlos auf. Sie will mich auf die geschlossene Furkapass Strasse schicken, 160 Km anstatt der wohl etwa 40 Km bis Meiringen. Ignorieren und bergan zum Grimselpass. Leider gibt es immer wieder Regen und sehr viel Nebel, den spektakulären Rhone Gletscher sieht man überhaupt nicht. Die Leitplanken sind schon überall für den Winter abgebaut, damit sie nicht von Lawinen beschädigt werden. Auch oben auf der Passhöhe alles dicht und dichter Nebel mit einem eisigen Wind, also kein Verweilen hier, so schnell wie möglich talwärts fahren.










Erst ein Stück weiter Talwärts löst sich der Nebel etwas auf, aber es bleibt regnerisch, was Solls, das war wohl das letzte WE um noch über den Pass zu fahren, bevor die Wintersperre kommt. In Guttannen muss ich mir den Platz bei der Post ansehen, da habe ich letztes Jahr noch Gratis übernachtet, nun hat die Gemeinde wohl gemerkt, dass man damit Geld verdienen kann und so kostet der Platz sFr. 20.00, ohne jeden Komfort, das grosse Geschäft wird das wohl nicht.




Ich fahre weiter, mein Navi meint immer noch es seien wohl noch 140 Km bis Meiringen, so ein Blödsinn. Doch bald merke ich wieso es immer noch so weit sein soll, bei einem Kreisel soll ich doch tatsächlich in Richtung Sustenpass fahren. Doch kaum ignoriere ich das und fahre im Kreisel die nächste Ausfahrt, sind es nur noch 4 Km, so ein Schrott.




Die Aare Schlucht lasse ich rechts liegen, hier war ich ja schon des öfteren. Kurz entschlossen entscheide ich mich wieder einmal über den Brünigpass zu fahren, hier war ich ja seit Langem nicht mehr. Der Anstieg ist kurz und schon hat man einen wunderbaren Ausblick auf den Lungernsee.





In Giswil zweige ich ab, der Panorama Weg soll mich auf die Mörlialp bringen, da gibt es mehrer Plätze wo man übernachten kann. Doch der Weg dahin hat es in sich. Sehr eng, gerade mal Fahrzeugbreite, zum Glück gibt es viele Ausweichstellen und es hat wenig Verkehr. Der Ausblick ist berauschend, aber ich muss mich auf die Strasse konzentrieren und Haltestellen um ein Foto zu machen gibt es nicht. So bin ich für die paar Kilometer 45 min unterwegs und eigentlich recht froh als ich oben ankomme. Ganz alleine stelle ich mich in die Äusserste Ecke mit Aussicht.







Am Nachmittag mache ich mich auf einen Waldspaziergang, das Wetter wird immer besser, mal sehen was es im Wald zu sehen gibt.











Die grosse Pfanne brauche ich wohl nicht, also was anderes kochen, wie wäre es mal wieder mit Spagetti alle Vongole?




Ich habe gerade mit Kochen angefangen, da kommt doch so ein "Büsche-Pinkler-Kacker" daher, stellt sich mitten auf den Platz, baut mit viel Aufwand sein Dachzelt, Stühle und Tisch auf. Als ich ihn frage ob er sich nicht etwa im Campingplatz geirrt habe, schaut er mich nur doof an. Solchen Typen verdanken wir die vielen Verbote überall.




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