Labels

Montag, 31. Juli 2023

31. Juli 2023, Paldeski - Tallinn

Genug geruht, Heute muss ich mich unbedingt um meine Reifen kümmern, bis jetzt hatte ich ja in all den grösseren Städten wenig Erfolg was passendes innerhalb nützlicher Frist zu finden, in der Hauptstadt sollte das doch endlich klappen.
Doch erst fahre ich noch zum Leuchtturm raus, mal sehen was sich da so verändert hat, na ja da wo ich früher immer gestanden habe stehen nun Tiny-Houses, also da ist wohl kein Platz mehr für WOMO's.












Als nächstes will ich nochmal bei der orthodoxen Russenkirche vorbei schauen. Dabei parke ich vor einem interessanten Gebäude, was da wohl mit Ölle gemeint ist



Die Kirche strahlt mit ihren goldenen Kuppeln, kein Wunder zieht das sie Nebelkrähen an.










Aber nun auf die Piste, ich will ja möglichst vor Mittag da sein. Ich habe mir im Internet ein paar Adressen rausgeschrieben, die versuche ich nun zu finden, doch das ist erst mal nicht so einfach, ganz Tallinn scheint im Umbruch, überall wird die Strasse aufgerissen und so staut sich der ganze Verkehr. Doch da komme ich meiner ersten Adresse schon nahe, es geht durch eine enge Strasse, das kann schon mal nicht stimmen, wie sollen da die LKW's Reifen anliefern. Tatsächlich finde ich einen Hinterhof, doch da war wohl früher mal was, also zurück in den Stau und zur nächsten Adresse. Da treffe ich auch kurz vor 12:00 ein, der Laden ist offen. Die Dame am Empfang meint sie hätten für mein WOMO zwei verschiedene Reifen an Lager, einmal irgendwelche unbekannte Marke oder aber die Nokkian Winterreifen seien zur Zeit im Angebot mit 30% Rabatt. In einer halben Stunde hätten sie auch Zeit diese zu montieren. Na gut, eigentlich hätte ich nur die beiden Vorderreifen gebraucht, aber beim begutachten der Hinteren entschied ich mich trotz wohl noch einiger Kilometer auch diese zu tauschen.









Die Verständigung mit dem schlecht gelaunten "Facharbeiter" war schwierig, und als ich verlangte den Luftdruck am Fahrzeug an allen 4 Rädern zu prüfen fluchte er vor sich hin, doch ich hatte allen Grund, statt der gewünschten 5 Bar waren nur 3 Bar vorne und auch hinten waren nicht die gewünschten 5.2 Bar. Ich bezahlte die saftige Rechnung und mischte mich wieder in den Stau, diesmal in Richtung Innenstadt. Rund um den Fährhafen sind überall die Strassen aufgerissen, statt der 3 oder 4 Spuren zwängt sich der ganze Verkehr auf einer Spur, und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, nervt mich auch noch meine Navi-Tante mit ihrem: "sie fahren in die falsche Richtung" weil sich die eine Spur auf der Gegenfahrbahn befindet. Ich erreiche schliesslich nach fast einer Stunde den alten Hafen wo ich einen schönen freien Platz finde. Der Platz füllt sich immer wieder, es sind viele Schwimmer unterwegs. Doch mich interessiert eher was weiter draussen auf dem Wasser statt findet, die grossen Pötte. Einige grosse Kreuzfahrt Schiffe sind ja schon im Hafen, daher wird es wohl auch etwas eng in der Altstadt. Die Fähren kommen und gehen es ist ein buntes treiben.




























Es schüttet auch immer wieder, kurz und heftig, schon wieder vorbei, mit Regenbogen, verrückte Welt.








letzten post

21. Juli 2024 Nivillac - Saint Nazaire - Tillieres

Nun will ich aber doch weiter, ein neuer Versuch von Norden her nach Saint Nazaire zum alten Hafen zu gelangen. Doch auch diesmal viele Umle...