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Freitag, 31. Dezember 2021

31. Dezember 2021, 🚌 Seccagrande Ruhetag

Da wäre es also, das Jahr neigt sich zu Ende, der Platz füllt sich langsam, zum Glück nur für kurze Zeit, ein Italienischer Campingklub macht Rast, obwohl der Platz ja gross ist, sind wir in kürzester Zeit zum Kuschelcamping verdonnert. Doch so wie sie gekommen sind, waren sie auch schon wieder weg, Urlaubsstimmung pur.



Es gibt Nudeln mit selbstgemachtem Sugo, das muss natürlich mit Stil serviert werden, mein Tisch und vor allem das Weihnachtstischtuch sind schnell bereit.


Doch für heute Abend will ich mir nach alter Tradition Schinkencroissents backen, leider entspricht der Teig nicht ganz dem was wir unter Blätterteig verstehen. Zudem kleben die Dinger an der Alu-Folie fest und zu allem Übel verpasse ich auch noch den perfekten Garpunkt, es werden eben Schwarzhörnchen, der Geschmack stimmt allerdings.



Der Sonnenuntergang, wie üblich, nur schön. 



Um auf's neue Jahr anzustossen treffen wir uns vor den WOMO's mit von der Partie unsere neue Hausmarke aus Birgi.






Donnerstag, 30. Dezember 2021

30. Dezember 2021, 🚌 Seccagrande Ruhetag

Wir haben uns entschlossen den Jahreswechsel an diesem schönen Ort zu verbringen. Die Sonne scheint aus tiefblauem Himmel, es ist recht warm mit bis zu 16°, was will man mehr. Wir verabreden uns bei dem einzigen offenen Bistro, I. macht eine Fahrradtour, ich mache mich zu Fuss auf den Weg. Da nicht nur die Bar offen hat, sondern auch das dazugehörige Restaurant entschliessen wir uns kurzfristig auch da was zu essen, vor allem weil auf der Karte leckere Pizzas aufgelistet sind. Doch da haben wir wieder einmal die Rechnung ohne den Wirt gemacht, den Pizza Ofen haben sie nicht angeheizt, es gibt also nur traditionelles. Ich bestelle mir einen grünen Salat und Vongole Nudeln. Der Salat kommt als Mischsalat mit recht unreifen Tomaten aber darunter gibt es Gurken und die vertrage ich nicht. Leider sind auch die Nudeln doppelt Al-Dente, viel zu hart für meinen Geschmack, bei den Vongole handelte es sich um die bedeutend billigeren weissen Import Muscheln aus Fernost. Um die Misere komplett zu machen gab es auch noch Heineken Bier, das wohl am schlechtesten Bier auf diesem Planeten. Schnell vergessen und im WOMO mit einem guten Schluck den ganzen Ärger runter spülen.


 Das Wetter ist zu schön um sich lange zu ärgern, als Stuhl raus und die Ruhe geniessen.




Am Abend werden wir dann auch wieder mit einem wunderschönen Sonnenuntergang und einem spektakulären Abendrot belohnt.







Mittwoch, 29. Dezember 2021

29. Dezember 2021, 🚌 Selenute - Seccagrande

Heute soll es weiter der Küste entlang gehen, doch sicherheitshalber fahren wir erst mal auf die SS-115, da kann man einigermassen sicher sein, dass sie nicht gesperrt ist wie so viele kleineren Strassen in der Umgebung. Es herrscht recht viel Verkehr und man hat alle Hände voll zu tun, die sportlichen Überholmanöver bei doppelter Mitellinie oder Überholverboten fordert doch volle Aufmerksamkeit. Auch die vielen Handynutzer am Steuer tragen da nicht unbedingt zur erholsamen Fahrt bei. 
Das Ziel für Heute, der schöne Platz am Meer in Seccagrande. Doch von dem idyllischen Strandparkplatz kann Heute keine Rede sein, der Wind peitscht die Wellen auf, es kocht rundherum. Doch erst mal hier bleiben und sehen wie sich die Sache entwickelt, hinter der Kokoriko Bar finde ich ein wenig Schutz vor den Böen.







Dienstag, 28. Dezember 2021

28. Dezember 2021, 🚌 Birgi - Selenute

Wir beschliessen weiterzumachen fahren, erst mal aber geht es zurück zum Wein einkaufen. Die Damen freuen sich mich schon bald als Stammkunden zu begrüssen. Ich decke mich mit dem süffigen Schaumwein ein, Silvester/Neujahr ist ja nicht mehr allzeit weg, und wenn wir schon dabei sind, auch gleich noch Nachschub von dem Nero di Avola. Nun aber weiter, ein Besuch bei den Salinen von Marsala steht an. Ich fahre eine Stichstrasse runter ans Meer, nur um festzustellen, dass etwa 200m vor dem Ziel die Strasse zur Einbahn erklärt wurde. Also erst einmal wieder zurück um auf einem langen Umweg zurück ans Meer zu gelangen. Doch das lohnt sich auf alle Fälle, die Salinen sind immer ein Besuch wert. Leider finden das auch viele andere Leute so, die Leute stehen an um ein Ticket für's Museum oder für den Ausflugs-Dampfer zur Insel zu erhaschen. Kein Ort also um in Corona Zeiten lange zu verbleiben. 











Also nichts wie weiter. Um nicht durch's Zentrum von Marsala zu fahren entscheide ich mich für einen kleinen Umweg um auf die Umfahrungsstrasse zu kommen, mal wieder die Planung ohne die zuständige Behörde gemacht, die Zufahrt ist gesperrt, da hilft alles nichts, umdrehen und quer durch die quirlige Stadt. Es dauert ewig bis wir durch sind. Das könnte man ja glatt mit eine Essen beim Chinesen belohnen. Auch hier leider die Rechnung ohne den Wirt gemacht, das Restaurant ist zu. Doch das Nächste Ziel haben wir ja schon fast vor Augen, es sollen die Klippen von Mazzara dell Vallo sollen es sein. Doch auch hier gibt es wieder Hindernisse, erst ist die Strasse in Richtung Meer gesperrt, also ein grosser Umweg durch die Felder. Aber der Platz erscheint dann beim momentan herrschenden Starkwind als recht ungeeignet. Also wieder zurück durch die Felder, und hier sieht man dann so richtig was die Unwetter vor geraumer Zeit alles angerichtet haben, ganze Weinberge und Olivenhaine sind unter Wasser.




Als nächstes Ziel ergibt sich Selenute, da kann man schon mal die Wasservorräte auffüllen und eine Möglichkeit die Kassette zu leeren gibt es hier auch. Doch leider ist das Übernachten auf dem Platz bei den Ausgrabungen verboten, aber auf dem Dorfplatz/Bahnhofsplatz ist es erlaubt und recht gut windgeschützt. Sogar eine eigene Terrasse direkt vor der Haustüre gibt uns Gelegenheit das wohlverdiente Feierabend Bier zu geniessen. Mein Abendessen kann ja in der Zwischenzeit vor sich hinbrutzeln, es gibt Kaninchenbraten mit Kartoffelstock.


Die Wasserfüllstation für die Dampfrösser steht noch, die Geleise fehlen allerdings.








Montag, 27. Dezember 2021

27. Dezember 2021, 🚌 Birgi - Ruhetag

Ich schalte mal wieder einen Ruhetag ein, Besuch hat sich angesagt. Das Wetter gibt sich ja immer noch recht bescheiden. Sogar die Flamingos in der Salzlagune scheinen näher zusammenzurücken. Was gibt es da Besseres als ein Fondue in netter Gesellschaft. Es schmeckt, obwohl die Käsemischung aus teilweise lokalen Käsesorten nicht ganz dem original Rezept entspricht. Mit dem Wein habe ich weniger Glück, ich habe noch lokalen Pinot Grigio besorgt, kochen kann man wohl damit, aber sonst!!! Nach der Umstellung auf den Weisswein von meiner Lieblings Cantina auf Sizilien ist dann alles wieder im grünen Bereich.



Sonntag, 26. Dezember 2021

26. Dezember 2021, 🚌 San Vito lo Capo - Birgi

Der Platz an der Friedhofsmauer ist ja nicht gerade idyllisch, deshalb ist der Entschluss schnell gefasst, es soll weiter gehen. Erst noch beim Lieblingswachhund die Knochen abgeben und es kann weiter gehen, der Wind pfeift immer noch ganz ordentlich, am schönen Platz in Strandnähe ist niemand, nur weiter vorne in der Pampa steht ein Holländer mit einem umgebauten Feuerwehr LKW, der wird bei seinem Gewicht wohl weniger Probleme mit rütteln haben. Sogar der struppige Esel im Felde stehen alle Haare zu berge.


Es geht Bergan, ich fahre zurück über die Hügelkette bei Erice. Das liegt Heute wie so oft in den Wolken. Bei jeder (4) LPG Tankstelle halte ich an, doch leider kein Erfolg, am Sonntag gibt's kein GPL, trotz "offen Schild". Mein Ziel, zurück nach Birgi. Die Flamingos sind trotz Wind noch da, auch ein Aspirant auf Knochen ist schon da, doch er hat Pech, es gibt Heute keine.





Es gibt Hackfleisch mit Gnoggi, einmal braun, einmal rot.



Samstag, 25. Dezember 2021

22. bis 25. Dezember 2021, 🚌 San Vito lo Capo und Umgebung

Ich habe beschlossen über die Festtage erst mal in der Umgebung von San Vito zu bleiben, es ist ja auch sehr schön hier, wenn nicht gerade Sturm herrscht. Es haben sich ja auch noch Freunde aus dem Alleinfahrer Forum angemeldet. Der Platz hier scheint nicht so leicht zu finden sein. Bei untergehender Sonne bleibt dann doch noch Zeit für einen kurzen Schwatz im Windschatten des WOMO's. Doch sobald die Sonne weg ist wird es schnell recht kühl, wir haben eben doch noch immer Winter.
Da kommt doch ein winterliches Menü genau richtig, es gibt Bohnen mit Catechino und Kartoffeln, lecker und so gesund. Mein Wachhund vor der Tür freut sich.




Der Blumengarten vor der Tür macht zwar eher glauben man habe schon Frühling, doch das täuscht.









Für Heiligabend als meine Freunde wieder abgereist sind, verlege ich mich nach einem üppigen Frühstück näher ans Meer, bei dem aufkommenden Wind kann ich mich da bei freiem Gelände besser in den Wind stellen. 









Als Überraschungsessen am Abend gibt es Rösti mit Bratwurst, es muss ja nicht immer Kaviar sein.







Leider kommt der Starkwind früher als gedacht, auch mit der Nase im Wind gibt es ein unerträgliches rütteln, an Schlafen ist nicht mehr zu denken. Um 04:00 wird es so heftig, dass ich wegfahren muss, die kleine Luke über der Küche hat sich auf der Vorderseite losgerissen, alles klappert. Ich fahre erst mal ein Stück weiter nach vorne, um dann aber schlussendlich ins Dorf zu fahren, wo ich Schutz hinter der Friedhofsmauer finde, ein Berner KAWA hatte die selbe Idee. Hier kann ich dann auch die Dachluke mit Panzertape soweit zusammenflicken, dass sie mir nicht davon fliegt.





Sogar beim Müll deponieren zeigt sich das grosse Kunstverständnis der Süditaliener.


Der Starkwind bleibt, sogar im Hafen bilden sich inzwischen Schaumkronen, hier hinter der Geschützen Friedhofsmauer ist es da bedeutend ruhiger, so kann ich mich in aller Ruhe meinem Sonntagsbraten widmen, ein Lammschlegel kommt heute auf den Tisch.





Hat geschmeckt, der Hund wird sich freuen.

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