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Mittwoch, 31. August 2022

31. August 2022, 🚌 Hatten - Schlüsselfeld

Heute soll es zurück über den Rhein gehen, ohne dabei irgendwie in die Nähe von Karlsruhe zu kommen. 
Der Sherman Panzer in Etsch steht immer noch felsenfest auf dem Bunker.


Doch erst will ich noch kurz vor der Grenze tanken um möglichst den viel zu teuren deutschen Diesel tanken zu müssen. Es geht also bis zum Ende der A-35 um dann bei Lauterburg über die Grenze zu fahren. Bei der A-65 dann zur Abwechslung eine Sperrung, ich muss also erst bis Rheinzabern fahren um dann in Richtung Germesheim, Speyer und Heidelberg zu kommen. Natürlich geht das nicht ohne Stau, was mich bekräftigt so schnell wie möglich ab der Autobahn zu kommen um über die Dörfer nach Nordosten zu kommen. Beim Mittagessen, ich lasse mal wieder den Colonel Sanders für mich kochen. Was ganz besonderes ist dieser Laden schon, er öffnet nämlich erst um 14:00 und schliesst um 20:00. 


Nun sehe ich mich schon mal nach einer Möglichkeit zum Übernachten um, und es soll einen ganz tollen SP beim WOMO Hersteller Concorde geben, also das will ich mir doch ansehen.Tatsächlich gibt es da einen tollen Platz, alles Gratis wenn man nur 24 Std. bleibt, was will man mehr. Ich habe bei meiner Ankunft auch noch die Wahl des besten Platzes, doch das ändert sich zunehmend gegen Abend.





Schon bald bin ich umringt von Dickschiffen, die Fabrik hier stellt ja nicht nur Concorde her, sondern auch Phoenix gehört dazu. Es wird trotzdem eine ruhige Nacht.

Dienstag, 30. August 2022

30. August 2022, 🚌 Fessenheim - Hatten

Nach dem Frühstück, ich habe immer noch Berge von Schinken, Salami und Trockenfleich, es scheint nicht weniger zu werden, geht es wieder zurück an den Rhein um diesem zu folgen bis nach Breisach. Da geht es erst mal wieder über die Grenze, Einkaufen und Leergut entsorgen. Es ergibt sich eine rechte Summe, aber es lohnt sich diese Pfandflaschen und Büchsen zu sammeln, vor allem das gute Jever Bier hat es mir eben angetan. Mit vollem Kühlschrank geht es also zurück über den Rhein um dem da weiter in nördlicher Richtung zu folgen. 






Allerdings fahre ich kurz vor Strasbourg wieder auf die andere Rheinseite nur um nicht durch die Stadt fahren zu müssen. Bei Offendorf geht es dann wieder zurück auf die andere Seite. Auf der A35 ist aber viel los, die ganzen LKW's aus fremden Landen sind hier unterwegs um die deutsche Maut zu umgehen. Bei Seitz fahre ich aus, ich bin eigentlich für Heute schon weit genug gefahren, was Solls, ich fahre auf einen guten Stellplatz mit V&E beim Museum für die Maginot Linie in Hatten. Das gute französische Bier aus der Bügelflasche kommt mir gerade recht, Durst sollte man möglichst schnell bekämpfen.








Montag, 29. August 2022

29. August 2022, 🚌 Neuchâtel - Fessenheim


Die Familienfeier am Wochenende ist Geschichte. Ich habe von den kleinen Häppchen am Wochenende noch soviel Fleisch mitbekommen, dass ich es möglichst auf leckere Art verwerten muss. Ich fange also gleich mal an und mache mir Schinken mit Ruhrei. 



Jetzt kann es endlich wieder los gehen. WOMO vom 2 Personen Haushalt auf Singlebetrieb umgerüstet, den Kühlschrank gefüllt, es geht los in Richtung Nordost. La Chaux-de-Fonds muss ich wohl grossräumig umfahren, da war am WE ein grosses Volksfest, das gibt immer viel abzubauen nachher. Ich fahre also gemütlich dem Neuenburgersee entlang nach Biel. Erste Aufregung, das Navi streikt schon wieder, nach wenigen Kilometern ist Schluss mit lustig, immer wieder berechnet es neu und der Bildschirm bleibt in dezentem Grau. Ich kenne das schon, nach jedem 2. Update läuft das blöde Ding nicht mehr richtig. Da ich ja die Strecke noch von meinem Arbeitsleben in und auswendig kenne, ist das kein so grosses Problem, doch es nervt eben doch. Bei Delemont fahre ich also auf den grossen Parkplatz hole den PC raus und mache mich ans Werk. Alles löschen, Speicher aufräumen, ich brauche ja weder türkische Gebrauchsanweisung noch die Sprachansagen in irgend einer anderen Sprache. Nun also wieder alles neu runterladen und eingeben. Es sieht schon besser aus, also mal weiter fahren. Durchs Laufental geht es in Richtung Basel und von da über die deutsche Grenze, nur um gleich wieder rechts abzubiegen um über den Rhein ins Alsace zu gelangen. Das Navi scheint zu halten, also weiter dem linksufrigen Rhein entlang bis nach Fessenheim. Es stehen schon ein paar WOMO's da, aber ich finde trotzdem noch einen Schattenplatz. Ein bisschen Einkaufen im nahen Supermarkt, der Abend kann kommen.





Mittwoch, 17. August 2022

17. August 2022, 🚌 Ulrichen - Grimsel - Neuchâtel

Es geht nach Hause, ich fahre das kurze Stück zurück bis nach Gletsch. Mein Garmin hat immer noch das gleiche Problem, obwohl ich das schon vor 2 Jahren gemeldet habe und die neueste Software aufgespielt habe. Um nach Neuchâtel zu fahren soll ich erst mal auf den Furka - Autoverlad. Natürlich ignoriere ich das, aber in Gletsch will mich meine Navi-Tante nun auch noch über den Furkapass schicken, dass es viel näher über den Grimselpass ist, hat sie seit Jahren immer noch nicht drauf. Es soll 280 Km bis Neuchâtel sein, natürlich nur weil mich das idiotische Navi auch noch in Innertkirchen über den Sustenpass schicken will. Alles ignorieren und erst mal über den gut ausgebauten Grimselpass fahren. Das Wetter ist ja auf der Walliser Seite nicht so toll, trotzdem sind auch Heute wieder sehr viele Biker unterwegs. Die Passhöhe ist schnell erreicht, hier herrscht ein giftiger Wind, der bis auf die Knochen durchdringt, aber auf der Berner Seite sieht das Wetter schon wieder recht freundlich aus. Ein paar Fotos und es geht Talwärts.






























Von wegen Wasserknappheit, der Grimselsee ist voll und am Räterichsbodensee sind sie scheinbar dabei die Staumauer aufzustocken, Riesenbaustelle mit grossen Kränen und entsprechend Werksverkehr.
In Innerkirchen ignoriere ich wie schon gesagt die absurde Aufforderung zum Sustenpass zu fahren, es dauert eine ganze Weile, bis keine Aufforderungen zum umkehren mehr kommen. So geht es in Richtung Aareschlucht. Hier herrscht touristisch Hochbetrieb, parkiert wird wo's gerade passt, auch wenn kein Vorbeikommen mehr besteht. 




Weiter geht es mit manövrieren, dann aussen um Meiringen herum und alles der Aare entlang bis zum Brienzersee. Aber wo man sonst auf der Schnellstrasse zügig vorankommt sind nun teilweise lange Baustellen auch mit Ampelbetrieb, der Stau ist bei dem starken Verkehr kein Wunder. Der Spuk dauert bis kurz vor Interlaken, endlich wieder freie Fahrt. So geht es dem Thunersee entlang auf der Autobahn in Richtung Bern. Die Dauerbaustelle vor Bern macht Heute keine grossen Sorgen, und schon bald bin ich auf der Autobahn A-1 der ich bis zur Ausfahrt Karzers folge. Ein kurzes Stück durchs Seeland und ich bin in Ins. Mitten im Zentrum das vor kurzem Ausgebrannte Hotel Bären sieht erbärmlich aus, nur der geschnitzte Bär an der Frontseite scheint den Brand überstanden zu haben. So bin ich auch schon fast Zuhause, noch die Tunnels unter der Stadt und es ist geschafft. Erst mal ein wenig ausräumen und dann in Ruhe die Aussicht auf dem Balkon geniessen. Doch es sieht nicht so gut aus, auf der Südseite des Sees brauen sich schon Gewitter zusammen. Gegen Abend Blitzt und Donnert es auch ganz schön, trotzdem fällt auf unserer Seite wenig Regen, die Natur braucht zur zeit viel mehr davon.









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