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Mittwoch, 29. Juni 2022

29. und 30. Juni 2022, 🚌 Marennes Ruhetag

Gestern hat sich der Platz hier ja so richtig gefüllt, drüben auf dem offiziellen Platz war jede Ecke belegt und auch hier in der Wiese wurde es richtig voll. Ich entscheide mich trotz schlecht Wetter Prognose noch einen Tag zu bleiben. Viel früher als angesagt kommt auch schon der Regen. Der Platz leert sich allerdings, mal sehen wie das am Abend wieder aussieht. Ich habe endlich Zeit einige Dinge am PC zu erledigen. Wie etwa abwaschen, meine Idee wieder einmal eine Lasagne zu kreieren hinterlässt einfach sehr deutliche Spuren.



War wie immer super lecker, da muss man wohl Abstriche beim Abwasch in Kauf nehmen.


Doch was besorgniserregend ist, das gute Bier geht zur Neige, da muss ich wohl oder übel der Bierkrake Heineken mehr Umsatz generieren, brrrr.


Nun musste auch die letzte Sankt Galler Bratwurst noch dran glauben, die Vorräte schwinden.





Dienstag, 28. Juni 2022

28. Juni 2022, 🚌 Insel Oleron - Marennes

Wie erwartet werde ich schon zeitig geweckt, dies hier ist ja ein Markplatz wo jeden Tag Markt stattfindet. Also kurz Frühstücken und sich dann ins Marktgetümmel stürzen. Da wir uns ja auf einer Insel befinden und dies eines der Hauptgebiete der Austernzucht verkörpert, wird mehrheitlich Fisch und Meeresgetier aller Art feilgeboten. Natürlich gibt es auch Obst und Gemüse und das zu Preisen die für einen Schweizer kaum zu glauben sind. Da muss ich mir schon überlegen ob ich nicht so einen 5Kg Korb Aprikosen zur Herstellung von Konfitüre für gerade mal €10 kaufen soll, doch die Sauerei bei der letzten Produktion hält mich davon ab.













So kaufe ich nur kleine Mengen ein und kehre in mein WOMO zurück, Danke der Gemeinde so einen tollen Stellplatz gratis zur Verfügung zu stellen.
Ich fahre zurück aufs Festland, der Gegenverkehr ist immer noch beeindruckend, wo wollen die nur alle hin. Bei der Brücke schalte ich noch einen kurzen Fotostop ein, das Fort muss ich schon wieder einmal ablichten.




Mein Stammplatz in Marennes ist noch frei, die Nachbarn sind auch alle noch da, wahrscheinlich denken sie einen Platz den man mal hat den hat man oder sowas in der Richtung.

Montag, 27. Juni 2022

27. Juni 2022, 🚌 Marennes - Insel Oleron

Nun ist aber genug mit Ruhetag, ein bisschen will ich doch noch weiter erkunden. Auf der Insel Oleron war ich ja schon eine Weile nicht mehr, also nichts wie hin. Doch erst noch einen kurzen Abstecher bis ans Ende des Kanals hier in Marennes. Es herrscht Ebbe die Austernfischer sind dabei ihre Muschelbänke zu pflegen und für Nachschub in den Läden zu sorgen.











Alles zurück auf die Hauptstrasse und in Richtung grosse Brücke. Es herrscht sehr viel Verkehr, viele Camper sind unterwegs und mit den unzähligen Kreiseln und Ampeln kommt man nur schleichend voran. Auf der Brücke läuft es aber reibungslos, die vielen Muschelbänke darunter sind alle gut sichtbar. Als erstes sehe ich mir den ausgesuchten Übernachtungsplatz bei Chéray an, ob man da noch stehen darf in der Nacht, sonst ist das ja sehr schwierig auf der Insel, überall sind diese Tafeln aufgestellt.


Keine Verbotstafeln hier, also erst mal weiter fahren bis zur oberen Spitze der Insel. Der Leuchtturm von le Chassiron ist mein Ziel. Der Parkplatz da ist ja riesengross, also kein Problem auch wenn die Touris überall herumwuseln. Natürlich stehen auch hier überall besagte Tafeln. Ich mache meinen Rundgang zum Leuchtturm und an den Strand, Wellen und die vom Wind gebeugten Bäume üben ja immer eine grosse Faszination aus.








Über die Strasse mit den vielen krummen Bäumen geht es zurück zum vorgesehenen Stellplatz auf dem Markplatz von Chéray, wo ich mir einen kleinen Meeresfrüchte Snack mit einer Blonden gönne.




Als Abendessen gibt es Heute Cocquelet mit Kartoffeln, und hinterher brauche ich auch noch einen Absacker.



Samstag, 25. Juni 2022

23. bis 26. Juni 2022, 🚌 Marennes Ruhetag

Ich bleibe hier für ein paar Tage. Seit gestern Abend heisst es aber immer wieder alle Luken dicht, Regen und heftige Windböen lösen sich ab. Es trommelt mal wieder aufs Dach und eine Front nach der anderen rollt heran.


Dazwischen immer wieder Aufhellungen aber nur von kurzer Dauer. In einer solchen nutzt mein Nachbar hinter mir um mit seinem Hund Gassi zu gehen, ich kann es kaum glauben, direkt vor meiner Tür lässt er doch zu, dass dieser sein grosses Geschäft erledigt. Als er nun weiter zieht als wäre nichts gewesen muss ich ihn doch ansprechen: er solle doch seinen Hund vor der eigenen Haustüre sein Häufchen machen lassen, besinnt er sich, kehrt um und holt eine Tüte um das Ganze einzupacken. Wer weiss ob er das auch ohne meinen Kommentar auch gemacht hätte. Die Welt ist also noch nicht ganz verloren. Doch auch immer wieder das selbe Spiel, Luken und Türen auf, und auch schon wieder zu.

Am Samstag ist hier Markttag, also da muss ich hin, allerdings braucht das genaue Planung, zwischen zwei Regengüssen einigermassen trocken über die 2 Km ins Städtchen zu kommen und auch wieder zurück. Ich komme recht gut hin, nur die letzten paar Meter legt es schon wieder los. Die Markthallen und das Bistro daneben bieten Schutz. Doch erst mal alle Auslagen studieren, es sind einige Stände nicht belegt, trotzdem finde ich was zum Einkaufen.
















Die Pfifferlinge sind wohl weiterreist oder sie sind noch vom letzten Jahr, frisch sieht jedenfalls anders aus.











Geschafft, meine Tasche wiegt schwer, nun bei einem Kaffee die möglichst trockene Rückkehr planen. Die Zitrone ist einfach so ins Bild gerollt!!!


Nun aber los, sogar die kleinen Blümchen weinen bei dem Wetter.



Geschafft, fast trocken, mal die erworbenen Schätze auspacken:


Ich habe ja vor ein paar Tagen noch extra Teller für die Austern gekauft, doch wie sich herausstellt sind die Mulden viel zu klein für meinen Einkauf. Gerade mal drei passen rauf und nicht sechs wie geplant, improvisieren, ich sage ja immer: wichtig ist nur was im Glas oder auf dem Teller ist.



Jetzt weiss ich auch wieso diese Art die Langen heisst.



Nach der Hälfte des Einkaufs bin ich schon satt, der grosszügige Verkäufer hat mir ja für die zwei mal sechs Langen und Creuse je sieben gegeben und das für sagenhafte € 6.00.
Bei dem Regenwetter und dem üppigen Mal kann man ja ruhig ein Mittags-schläfchen einlegen. 
Doch am Abend meldet sich dann doch der kleine Hunger, als Kontrast zu den Meeresfrüchten mache ich mir ein pikantes Tatar, ausgezeichnet.


Die Regenwolken zeichnen schöne Bilder am Abend Himmel.




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