Auch ein kurzer Blick in die Panzerhallen liegt noch drin. Der alte Berna muss Heute Zuhause bleiben.
Nun aber zur Besprechung des Tagesablaufs. Alles verstanden, es kann losgehen. Ich konnte mich ja seit letztem Jahr deutlich verbessern, bin ich doch vom Haflinger-Puch zum grösseren Bruder, dem Pinzgauer-Puch aufgestiegen, danke Freunde! Heute bei dem Sauwetter ist man doch froh wenn man eine Kabine über dem Kopf hat, aber vor allem aber Seitenscheiben, ganz zu Schweigen von einer vorhandenen Heizung. Mein Funk-Pinz hat sogar eine zusätzliche Heizung, die Gefechtsleitung hinter mir im Funkraum soll es ja gemütlich haben. Trotzdem hole ich mir schon beim ersten einsteigen einen nassen Hintern, ein Schwall vom doch hat sich auf den Sitz ergossen. Motoren Warmlaufen lassen, die alten Schätzchen lieben es gar nicht mit kaltem Motor unterwegs zu sein.
Der arme Kerl der dieses Jahr den Haflinger erwischt hat scheint noch die längeren Beine als ich zu haben, es wird wohl blaue Flecken an den Knien und nasse Kleider geben.
Von den winkenden Leuten am Strassenrand gibt es diesmal nicht allzu viele, trotzdem sieht man immer wieder gezückte Handys. Auch die Besucher beim Schulhausplatz werden wohl nicht all zu viele sein. Alles schön in Reih und Glied aufgestellt.
Alle sind froh um die schöne Turnhalle die uns die Gemeinde Schleitheim zur Verfügung stellt, so kann die Festwirtschaft ihrer Tätigkeit walten. Gegen Mittag gibt es ein Konzert der Dorfmusik von Schleitheim, tolle Geste.
Rushhour um 15:00 geht es zurück nach Neuhausen.
Abschied nehmen auch von meinen Freunden, ich fahre zu meinem beliebten Übernachtungsplatz bei der Kirche in der Enklave von Büsingen, doch wenn man schon in Deutschland ist, kann man ja auch noch ein bisschen Einkaufen, ein feines Bier zum Beispiel.