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Donnerstag, 30. November 2023

30. November 2023 Thermophiles - Sounio

Der Gasfuss fängt an zu kribbeln, es heisst also weiterfahren. Ich will wieder zurück ans Meer. Ich fahre zurück in die Berge, über den ersten Pass. Da oben auf den entfernten Bergen liegt jetzt auch schon Schnee, keine einladende Gegend. 





Bei Karo Bralos kommt meine Abzweigung auf die Bundestrasse 3 nach Thiva. Die Strasse ist für Fahrzeuge über 3.5T eigentlich gesperrt, aber trotzdem kommen mir jede Menge LKW's entgegen. Ich bleibe auf der 3 bis Elefsina. Nun stellt sich die Frage: wo soll es ans Meer gehen, ich hätte da zwei Ziele, entweder Marathon Beach oder aber durch Athen hinunter zum Kap Sounio. Ich wähle die zweite Variante, und hoffe, dass es zu dieser Tageszeit einigermassen voran geht. Piräus ist ja doch immer eine Herausforderung und braucht starke Nerven. So bin ich froh als dann der Verkehr stetig abnimmt, als ich an Glyfada vorbei bin. Alte Erinnerungen werden wach, was bin ich hier doch öfters herumgekurvt jedes mal wenn ich hier gearbeitet habe. Jeden Abend ein neues aber gutes Restaurant zu finden war damals die Devise. Voula lasse ich diesmal aus, das Parken da ist recht schwierig mit einem WOMO, obwohl so eine Portion Lamm wäre schon eine feine Sache. 
















Also weiter auf der 93 an Verkisa vorbei immer schön der Küste entlang. Hier gäbe es jede Menge Möglichkeiten direkt am Strand zu stehen, doch die meisten Plätze sind geflutet wegen der vielen Regenfälle und der vor kurzem recht hohen Flut. Ich sehe da auch Spuren von Leuten die da im Schlamm wohl einige Mühe hatten. Noch ein paar schöne Buchten und da begrüsst mich auch schon der Tempel des Poseidon auf dem Hügel über dem Kap.
 





So der Platz wäre erreicht, schön wenn man den Tempel vom WOMO aus betrachten kann.


Doch als erstes wollen wir doch mal dem Poseidon eine Opfergabe bringen, da bietet sich doch ein eiskaltes Quöllfrisch bestens an.


Der Sonnenuntergang naht, den will ich auf keinen Fall verpassen, die Terrasse des nahen Bistros kommt da genau richtig. Die frittierten Kalemari schmecken toll, aber bei dem Panorama ist das ja auch kein Wunder.








Die vielen Katzen wissen wo es was zu holen gibt.



Und da leuchtet auch schon der Tempel.




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