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Mittwoch, 22. Mai 2024

22. Mai 2024 Elk - Starapaleka

Es geht zum obersten Zipfel von Polen zur Russischen Grenze nach Kaliningrad. Erst sind es noch enge schlechte Strassen mit Alleebäumen beidseitig, natürlich kommt einem auch immer ein LKW entgegen wenn es am engsten wird. Doch dann, der EU sei Dank, kommen Strassen mit dem blauen EU Zeichen am Strassenrand, schön, breit und ohne Schlaglöcher. Bei Kozalin ein kurzer Halt, hier am See habe ich auch schon übernachtet. 



Doch ich fahre weiter, auch die nahe Wolfsschanze lasse ich diesmal aus, nur weiter so schnell wie möglich an die Ostsee. In Braniewo geht es um sieben Ecken um auf die Strasse in Richtung Meer zu kommen um nicht vor dem russischen Grenzzaun zu landen. Noch über die Hubbrücke und das Ziel ist über einen klassischen Plattenweg nach russischer Art ist erreicht, 






Hier ist die Grenze nur ein paar Kilometer entfernt. Der Blick ist frei.






Doch ich habe ja für Heute frischen Fisch geplant, also ein kurzer Spaziergang zurück über die Brücke zum Fischer.









Das Restaurant ist geschlossen, doch der Fischer mit der Räucherei ist geöffnet.




Und ich werde fündig, doch erst heisst es probieren, die Frau öffnet drei ihrer selbstgemachten Konserven mit verschiedenen Fischen, alle schmecken lecker, ich hatte ja gehofft Barsch Filets zu finden wie beim letzten mal, doch es gibt Zander, oder aber kleine Flunder, das ist natürlich auch OK. Den geräucherten Aal lasse ich mir auch gleich einpacken, so geht es zurück zum WOMO.




Ich wollte gerade mit dem braten der Fische beginnen, da kriege ich Besuch von der Grenzwache, sehr nett, aber viele Fragen über das woher, wohin, alle Papiere werden kontrolliert und im Rechner eingegeben. Zum Schluss noch eine Kontrolle des WOMO's ob ich wirklich alleine bin. Zum Abschied noch eine Bemerkung, dass ich hier guten Fisch gekauft hätte...
Und weg sind sie.


Was soll ich sagen, es schmeckt wie erwartet ausgezeichnet.



Später noch ein weiterer Besuch, stolziert ums WOMO rum.



Doch nun muss ich aber doch den Sonnenuntergang fotografieren, dabei stolpere ich fast über ein Liebespaar das sich hier im Schilf nach allen Regeln der Kunst vergnügt, sorry aber es gibt eben nur einen Weg zum Wasser.




Und dann wäre da auch noch der Mond in seiner ganzen Pracht.







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