Ich hab's nicht eilig, trotzdem will ich weiter. Ich fahre erst in Richtung Tiirgi, von da geht die Fähre zur Nachbarinsel Himaare, was ich aber zur Zeit nicht nutzen will. Die Strassenränder sind voll von blühender Pracht, eine Freude diese leuchtenden Farben.Doch wer ist da in den Feldern auf Futtersuche, ja das sind schon die ersten Kraniche auf dem Weg nach Norden.
Also weiter zu einem weiteren Hafen. Dieser wurde extra gebaut um grossen, tief gehenden Kreuzfahrt Schiffen den Zugang zur Insel zu ermöglichen. Von hier soll es dann mit Bussen entweder zur gegenüber liegenden Klippe Panga Bank oder in die Insel Hauptstadt gehen. Scheinbar ist aber die Nachfrage nicht so überwältigend, schade für das viele Geld was die ganze Anlage gekostet hat.
Panga Bank auf der gegenüber liegenden Halbinsel.
Auch das Rotterdam Restaurant träumt wohl von besseren Zeiten.
So gelange ich nach Salme, hier wollte ich eigentlich Angeln gehen, aber da wo sich sonst viele Angler tummeln kein Mensch, ob die Barsche die man hier fangen kann wohl noch Schonzeit haben?
Da kommt doch noch ein Ukrainer vorbei, er hat einen Hecht gefangen, ob legal oder nicht, mir scheint er eher zu klein.
Ich fahre deshalb erst mal weiter. Mein nächstes Ziel, die Bucht mit den vielen Steinmännchen von Ohessaare. Doch der eisige und vor allem heftige Wind verdirbt einem die ganze Lust da was zu unternehmen, also Projekt Steinmännchen ade, ich fahre weiter zu untersten Zipfel von Sääre, dem Leuchtturm.
Auf der Leeseite der Insel bläst der Wind nicht so heftig, da finde ich auch mein Plätzchen für die Nacht, Meersicht vom feinsten, einschlafen beim Wellenrauschen, wie im Paradis.
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