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Montag, 27. September 2021

27. September 2021, 🚌 Markova - Moletai

Heute hat mich wieder einmal die Sonne geweckt, schönstes Wetter, so macht Reisen Spass. Erst mal geht es zurück über die sehr enge Strasse um auf die A 6 zu gelangen. Da geht es zügig nach Daugavpils. Ich habe keine Lust ganz ins Zentrum zu fahren, aber trotzdem geht es hier nur durch die Innenstadt um weiter zu kommen. Hier nun geht es über die  Daugava. Komische Verkehrsführung für eine Durchgangsstrasse, fast gleicht es einer Quartierstrasse was da dem Fluss entlang geht. Auf der A 13 geht es weiter in südlicher Richtung der Grenze nach Litauen zu. Auch hier keinerlei Kontrolle, so erreiche ich Zarasai. Hier gibt es seit ein paar Jahren eine Fussgänger Rampe auf der man 17m über dem See auf der geschwungenen Fussgängerbrücke gelangt zum Ufer runter. Doch was anderes will ich diesmal besichtigen, Auf einer abenteuerlichen einspurigen Berg und Tal Strasse geht es 12Km nach Stelmuze. Hier gibt es eine der ältesten Holzkirchen des Baltikums, erbaut um 1650. Davor steht eine alte Eiche die wohl noch älter ist als die Kirche. Leider ist wieder einmal alles geschlossen, schade der Altar soll wirklich sehenswert sein. Wieder über die Berg und Tal Bahn zurück nach Zarazai. Ich bleibe auf der A 6 und komme nach Deguciai, hier gibt es einen wunderschönen Übernachtung Platz im Wald an einem kleinen See, doch es ist noch ein wenig zu früh um zu bleiben. Das letzte mal bin ich ja hier abgebogen um über Salakas, Ducstas in die Seen Landschaft bei Ignalina zu gelangen, das schenke ich mir diesmal, was sich hinterher als Fehler erwiesen hat, diese Hauptdurchgangs Strasse ist arg mitgenommen. Tiefe Spurrillen und Schlaglöcher auf der ganzen Strecke.

Also weiter auf der A 6 in Richtung Utena, hier muss man die Stadt über ein Umleitung umfahren, es wird gebaut. Da ich weiter in den Süden will, muss ich auf die A 14 abzweigen. Die Strasse wird nicht besser, dasselbe in Grau. Das rumpeln wird sogar so schlimm, dass die Chromringe von meinen Deckenlichtern raus fallen. Als ich endlich in Moletai ankomme bin ich froh und beschliesse hier zu Übernachten, doch vorher muss ich den Kühlschrank auffüllen. Was an der Grenze nicht kontrolliert wurde wird hier im Supermarkt nachgeholt, kein Zutritt ohne QR Code Impfnachweis, zum Glück wird mein Schweizer QR erkannt, es kann geschoppt werden. So fahre ich auf den wenig romantischen asphaltierten Parkplatz beim Sport-Zentrum um da zu Nächtigen. In der Zwischenzeit sind auch wieder viele Wolken aufgezogen, es könnte also noch Regen geben.










































Sonntag, 26. September 2021

26. September 2021, 🚌 Kaunata - Markova

Heute Morgen schönster Sonnenschein, also nichts wie los. Erst ein ganz kurzes Stück zurück um auf die P55 nach Süden zu gelangen. Da geht es über Ezernicki nach Dagda. Die Landschaft ist wunderschön, fast wie in den Masuren, Wälder wechseln mit Seen, Teichen und Mooren ab, Nadelwald mit Mischwald. Zum Indian Summer Effekt war es wohl noch nicht frostig genug, das Gelb ist schon gut vertreten, aber es fehlt noch an Rot. In Dagda biege ich rechts ab um auf die P60 zu gelangen, auf meiner Karte ist die noch als Schotterpiste eingetragen, aber nun ist sie asphaltiert, aber eben wie so oft in Lettland mit Schlaglöchern und Wellen reich gespickt. Darum bin ich auch überzeugt, dass wohl das am Meisten in Lettland anzutreffende Verkehrsschild die Tafel mit der Bodenwelle sein muss.

Mein nächstes Ziel ist Anglona, hier steht die grosse Basilika, sie ist die wichtigste katholische Kirche im sonst eher protestantischen Kirche in Lettland. Doch mein Hauptgrund hier vorbeizukommen ist natürlich die nicht mehr heilige Quelle von Anglona. Ich weiss nicht was da schief gelaufen ist, ob seit dem Papst Besuch die Quelle unheilig gesprochen wurde, oder ob sie einfach entheiligt wurde. Nichts desto Trotz, hier fliesst bestes Trinkwasser aus 6 Hähnen. Das gute Wasser ist auch bei der Bevölkerung sehr beliebt, mit 5 und 10 Liter Flaschen kommen ganze Familien zum Füllen. Es braucht also etwas Geduld bis ich meinen Wassertank mit der Giesskanne wieder voll habe. 

Von hier geht es weiter südlich, nach Kraslava eine Kleinstadt an der Grenze zu Weissrussland an der Daugava liegend. Von hier geht es westwärts auf der A 6. Wer jetzt glaubt bei so einer wichtigen Verkehrsverbindung sei die Strasse wenigstens gut, weit gefehlt, auch hier das schon oben erwähnte Verkehrszeichen. Mein heutiges Ziel, über eine sehr schmalen Strasse erreichbar, das Dorf der russischen Altgläubigen von Slutiski. Wie am Peipsi See in Estland gibt es hier die einzige Siedlung in Lettland. Die Häuser wurden liebevoll restauriert und so kann man das Ganze auf einem Pfad der teilweise der Daugava entlang führt erkunden. Vor diesem Dorf ist ein wunderschöner grosser Parkplatz mit Toiletten, Grillstellen und Mülleimern, was will man mehr.








































































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