Heute hat mich wieder einmal die Sonne geweckt, schönstes Wetter, so macht Reisen Spass. Erst mal geht es zurück über die sehr enge Strasse um auf die A 6 zu gelangen. Da geht es zügig nach Daugavpils. Ich habe keine Lust ganz ins Zentrum zu fahren, aber trotzdem geht es hier nur durch die Innenstadt um weiter zu kommen. Hier nun geht es über die Daugava. Komische Verkehrsführung für eine Durchgangsstrasse, fast gleicht es einer Quartierstrasse was da dem Fluss entlang geht. Auf der A 13 geht es weiter in südlicher Richtung der Grenze nach Litauen zu. Auch hier keinerlei Kontrolle, so erreiche ich Zarasai. Hier gibt es seit ein paar Jahren eine Fussgänger Rampe auf der man 17m über dem See auf der geschwungenen Fussgängerbrücke gelangt zum Ufer runter. Doch was anderes will ich diesmal besichtigen, Auf einer abenteuerlichen einspurigen Berg und Tal Strasse geht es 12Km nach Stelmuze. Hier gibt es eine der ältesten Holzkirchen des Baltikums, erbaut um 1650. Davor steht eine alte Eiche die wohl noch älter ist als die Kirche. Leider ist wieder einmal alles geschlossen, schade der Altar soll wirklich sehenswert sein. Wieder über die Berg und Tal Bahn zurück nach Zarazai. Ich bleibe auf der A 6 und komme nach Deguciai, hier gibt es einen wunderschönen Übernachtung Platz im Wald an einem kleinen See, doch es ist noch ein wenig zu früh um zu bleiben. Das letzte mal bin ich ja hier abgebogen um über Salakas, Ducstas in die Seen Landschaft bei Ignalina zu gelangen, das schenke ich mir diesmal, was sich hinterher als Fehler erwiesen hat, diese Hauptdurchgangs Strasse ist arg mitgenommen. Tiefe Spurrillen und Schlaglöcher auf der ganzen Strecke.
Also weiter auf der A 6 in Richtung Utena, hier muss man die Stadt über ein Umleitung umfahren, es wird gebaut. Da ich weiter in den Süden will, muss ich auf die A 14 abzweigen. Die Strasse wird nicht besser, dasselbe in Grau. Das rumpeln wird sogar so schlimm, dass die Chromringe von meinen Deckenlichtern raus fallen. Als ich endlich in Moletai ankomme bin ich froh und beschliesse hier zu Übernachten, doch vorher muss ich den Kühlschrank auffüllen. Was an der Grenze nicht kontrolliert wurde wird hier im Supermarkt nachgeholt, kein Zutritt ohne QR Code Impfnachweis, zum Glück wird mein Schweizer QR erkannt, es kann geschoppt werden. So fahre ich auf den wenig romantischen asphaltierten Parkplatz beim Sport-Zentrum um da zu Nächtigen. In der Zwischenzeit sind auch wieder viele Wolken aufgezogen, es könnte also noch Regen geben.
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