Labels

Montag, 5. Juli 2021

5. Juli 2021, 🚌 Marennes - Charon

Mich zieht es trotz des tollen Platzes weiter, aber erst mache ich noch einen Abstecher ans Meer zum Fischerdorf, beim letzten Besuch war da ja alles ausgestorben. Nun sieht es anders aus, sogar zwei der Touristen Bähnle sind unterwegs. 



Ich kann sogar mitverfolgen wie gerade eines dieser Flachbodenboote seine kostbare Fracht anlandet.



Doch auch die Fischerhäuser sind recht malerisch, viele haben einen neuen Anstrich. Erstaunlich auch was man mit Muschelschalen alles anstellen kann.












Doch nun geht es weiter, die Brücke zur Insel Oleron habe ich ja schon von weitem gesehen, da will ich hin, das letzte mal habe ich da kurz vor der Brücke sensationelle Austern gekauft.


Ich werde auch fündig, 12 riesige Stück. Nr.2 für € 8.80, da kann man nichts sagen. 

Ich wollte ja eigentlich für ein oder zwei Tage auf die Insel, aber als ich den Verkehr und vor allem die vielen WOMO's da gesehen habe, scheint der Plan keine so gute Idee zu sein, vor allem weil ja fast auf der ganzen Insel das Freistehen verboten ist. Ich fahre also weiter in Richtung Rochefort und La Rochelle. Auch La Rochelle ist zu dieser Jahreszeit keine gute Adresse, alles zu überlaufen, von der Insel Ré ganz zu schweigen. Ich umrunde also die Bucht von Aiguillon und fahre da ans Meer runter. Im Dorf Charon gibt's eine Möglichkeit Grau- und Schwarzwasser loszuwerden, auch Frischwasser kann da aufgefüllt werden. So Ver- und Entsorgt fahre ich ein kurzes Stück weiter in Richtung Hafen, um kurz davor am Ententeich Halt zu machen. Die vorderste Reihe wird von drei Fahrzeugen belegt die wohl schon länger keine technische Prüfung mehr ertragen mussten, ebenso die Typen die da mit ihren verlausten Hunden herumlungern haben sicher schon länger keine Dusche mehr von innen gesehen. Diese Art Camper tragen mit ihrer Haltung: " Ich brauche keine Toilette an board, dafür gibt es genügend Büsche" leider nicht dazu bei sich im Volk beliebt zu machen. Ich stelle mich in die hinterste Ecke. Zwei weitere WOMO's kommen an, aber sie fahren weiter. Doch nach 2 Stunden heulen die Motoren und die drei Fahrzeuge verschwinden, nicht ohne vorher noch einen Besuch in den Büschen gemacht zu haben. Ich benutze die Gelegenheit mich vorne hinzustellen. Kurz darauf kommen auch wieder zwei andere WOMO's daher.

Doch erst mal was Essen, nach den vielen Meeresfrüchten kommt ein bisschen rohes Fleisch doch wie gelegen, als das aufgeschlagene auch noch zwei Dotter hat, kann es ja los gehen.

Der Ententeich ist trotz des vielen Regens der letzten Tage fast leer, die gebauten Nester befinden sich 70 cm über dem Wasser. Es gibt trotzdem viele Jungenten und drei Gänse die einem neugierig mustern wenn man näher kommt.



















Mein neuer Platz mit Aussicht auf den Teich, nachdem die unliebsamen Gäste weg waren.




Zum Abendessen gibt es wieder einmal Suppe, allerdings mit Einlage, Chin. Ravioli mit Crevetten gefüllt, schmeckt sehr gut.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

kommentar im blogger Archiv

letzten post

21. Juli 2024 Nivillac - Saint Nazaire - Tillieres

Nun will ich aber doch weiter, ein neuer Versuch von Norden her nach Saint Nazaire zum alten Hafen zu gelangen. Doch auch diesmal viele Umle...