Heute gab es recht früh Tagwacht, die Gemeindearbeiter wollten das hohe Gras/Gebüsch rund um den Platz zurechtschneiden. Ich hatte nicht mal Zeit zu Frühstücken, rund herum flogen Steine die von ihren Mähern hochgeschleudert wurden. Fluchtartig verliessen die restlichen WOMO's den Platz, so auch ich. 200m weiter war ein Kiesplatz, da konnte ich mein Frühstück nachholen. Danach fuhr ich erst zum Hafen um mich da ein wenig umzusehen. Zwei der geflüchteten WOMO's standen schon hier. Auf mehreren Booten wurde emsig gehämmert und gewerkelt, auch der Steg wird erneuert, dieser hatte es auch bitter nötig. Nur der grosse Einwasserungs-Kran stand untätig herum, kein Wunder, bei Niedrigwasser kann man keine Boote einwassern.
Doch ich will ja weiter, ich fahre zurück ins Dorf um da auf Hauptstrasse in Richtung Les Saales d'Olonne zu kommen. Es herrscht wieder reger Verkehr und wie mir scheint gibt es immer mehr WOMO's, zum Glück wieder die meisten in der Gegenrichtung. Die Stadt umfahre ich, das letzte mal hier war das Stadtzentrum nicht besonders gut zu befahren. Doch wieder einmal geht mir die Garmin Navi-Tante gehörig auf den Geist, sie will mich in die Pampas schicken, als ich meinen vorgesehenen Weg fahre, sind es plötzlich 40km weniger und erst das zur gleichen Ankunftszeit. Ich fahre möglichst der Küste entlang, das Garmin ist nun total unbrauchbar weil es mich immer wieder ins Landesinnere schicken will. Durch die kleinen Dörfer geht es aber recht gut voran. In Bretignioles dann ein Schild für einen Stellplatz, da fahre ich doch mal hin, leider um 14:00 schon Fullhouse, es macht einfach keinen Spass zu dieser Jahreszeit unterwegs zu sein. Ich fahre zurück zur Hauptstrasse, doch ein Parkschild mit einem Sackgasse Schild stösst auf Interesse, tatsächlich gibt es da einen kleinen Parkplatz am Ende der Strasse direkt am Fahrradweg. Dieser wird auch rege benutzt, aber ich stehe ganz alleine in einer Ecke, da bleibe ich auch.
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