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Samstag, 11. September 2021

11. September 2021, 🚌 Riga - Salacgivas

Heute Morgen bin ich wieder ganz alleine auf dem Platz, mein Kuschelcamper Nachbar ist Gestern noch weitergefahren. Wieder einmal war zwar früh was los 05:45 dröhnte es neben mir, ein paar Jugendliche Krawallmacher hatten ihre wilde Musik voll aufgedreht, natürlich bei laufendem Motor und Fernlicht eingeschaltet. Man muss sich schon fragen wie krank man in der Birne sein muss um sowas unterhaltsam zu finden. Ich schlafe hinterher doch wieder ein und stehe zu normalen Zeiten auf. Die älteren Damen des Freilichtmuseums rollen so langsam Tröpfchen weise an. Das obligat üppige Frühstück am Wochenende und die Reise kann weiter gehen. Heute habe ich ja nicht so weit, ich muss noch in Lettland bleiben, meine Einreise ist ja erst für Morgen vorgesehen. Es geht einkurzes Stück auf die A 2 um dann gleich wieder in die A 1 abzubiegen. Die Strecke hier ist sehr schön, führt sie doch an vielen kleinen und grösseren Seen entlang, Erinnerungen an Finnland und Norwegen kommen auf. Bald kommt auch schon die Tafel mit dem Hinweis auf das Münchhausen Museum, der Herr Baron hat ja für eine Weile hier gelebt. Ich schenke mir diesmal den Besuch, beim letzten mal fand ich es nicht besonders gut gemacht, die Skulpturen waren ohne grosse Sorgfalt gemacht, zudem war der Eintrittspreis für das gebotene zu hoch. Also ignorieren und weiter fahren. Hier ist man ja immer wieder nahe am Meer, von den Parkplätzen aus ist man schnell an den schönsten Menschenleeren Stränden.











Hier in Vitrupe habe ich ja beim letzten Mal übernachtet, doch nun ist ein Schild da, dass es in PKW Parkplatz sei. Kein Problem, es gibt noch weitere Möglichkeiten weiter Nördlich. Vor Salacagivas wird die Brücke renoviert, also wieder einmal Stau und eine wilde Schotterfahrt zum Dorfeingang. Ich sollte ja bald auch mal Wasser nachfüllen, dafür gibt es in Salacgivas eine Tankstelle die gutes Wasser hat. Auch hier im Dorf hatte ich schon einmal den Platz begutachtet, und für eher ungeeignet empfunden, doch nun haben sie alles renoviert und der Platz ist asphaltiert, sieht schon recht gut aus. Übrigens dieser Fluss hier die Salanca ist berühmt für die Tradtions - Fischerei von Neunaugen. Diese sind ja geschützt aber hier dürfen sie mit über den Fluss gespannten Netzen gefischt werden. Sie werden geräuchert und dann in geringen Mengen verkauft. Ich konnte keine kaufen, statt dessen mussten eben Rigaer Sprotten herhalten. 
























Lettischer Mittagssnack:





Jetzt während ich diese Zeilen schreibe zieht dichter Nebel den Fluss hinauf, ich kann von meinem Parkplatz nicht einmal mehr das Ufer sehen, dabei über mir blauer Himmel. 

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