Der Wind hat in der Nacht noch ein paar mal gerüttelt, aber sonst war alles ruhig. Ich fahre wieder zurück in den Hafen, da gibt es Frischwasser, also auffüllen, man weiss ja nie.
Dann geht es weiter in Richtung Norden, als Erstes will ich mir das Red River Valley ansehen, ob der Bach da wirklich rot ist. Und tatsächlich er ist es.
Ich werde sogar fündig, nicht viel aber der Mensch freut sich geht doch der Spruch, sie werden heute Abend im Risotto verarbeitet.
Nun die nächsten Ziele sind Leuchttürme, in Köpu steht der dritt älteste von ganz Europa, muss man gesehen haben, am Anfang haben sie oben auf dem massiven Sockel ein Feuer gemacht, erst viel später wurde er aufgestockt, mit Öl befeuert und schliesslich auf elektrisch umgerüstet.
Sogar für's Klo gibt es hier einen Offizier???
Doch nun fahre ich weiter auf die Halbinsel und in Kaliana steht schon der Nächste, nicht ganz so hoch und viel jünger, der Strand dahinter ist Menschenleer.
Nun geht es den ganzen Weg zurück, diesmal aber oben rum bis zur einzigen Stadt auf der Insel, Kärdla. Unterwegs soll es noch einen hölzernen Eiffelturm geben, ich fahre die Stichstrasse für ein paar Km nach Norden, doch als die Schotterpiste gerade mal Achsbreite hat, gebe ich auf und fahre unverrichteter Dinge zurück. Von Kärdla nehme ich die 81 in Richtung Süden, die Halbinsel von Kassari ist mein Ziel, hier werde ich Übernachten um Morgen den kurzen Sprung nach Heltermaa zu fahren, um dort die Fähre aufs Festland zu nehmen.





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