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Mittwoch, 22. September 2021

22. September 2021, 🚌 Narva - Mustvee

So, ab Heute geht es südwärts, hier geht es nicht mehr weiter, also es geht auf den Heimweg. Doch erst fahre ich bei schönstem Wetter zurück zur Burg, um doch noch ein paar Aufnahmen zu machen, es ist ja doch sehr eindrücklich hier die beiden sich gegenüberliegenden Burgen zu sehen. Auf der estnischen Seite die Hermannsfeste und auf der russischen Seite die Festung Iwangorod. Und dazwischen die Brücke auf der zur Zeit sehr wenig los ist, wohl auch wegen Corona, aber so sieht eben der eiserne Vorhang aus.


















Der eiserne Vorhang...








Ein LKW kommt aus Russland...






Doch nun soll es weiter gehen, ich fahre erst zurück auf die 1 bis Jöhvi wo ich auf die 32 abbiege. Da geht es in den Süden. Kurz vor Kuremäe sollte ich auf die 150 abzweigen, doch ich will erst nochmal einen Besuch im russisch orthodoxen Nonnenkloster machen, die vielen schönen Gebäude und die alten Gräber haben mich sehr beeindruckt das letzte mal. Erstaunlich dass hier über 100 Nonnen leben und die ganzen Gräber und Blumenbeete pflegen, neben dem vielen Beten wohl nicht so einfach.













Genug gesehen, ich fahre wieder ein kurzes Stück zurück um auf die 150 zu kommen. So geht es weiter durch wunderschöne Wälder bis Jouga, wo ich auf die 3 abbiege. Das ist die Durchgangsstrasse nach Tartu, super was die Esten da mit den Eurogeldern aus Brüssel gemacht haben, die Strasse ist wunderbar geworden, stressfreies fahren. Die Elch Tafeln überall sind wie in anderen Ländern im Norden wohl noch ein Überbleibsel aus alten Zeiten, man kommt einfach keine Tiere zu Gesicht. Kurz vor Mustvee dann die Abzweigung ins Dorf, es geht dem Meer entlang bis zum Hafen. Der Peipussee ist ja 6 mal grösser als der Bodensee, aber nur ganz wenig tief. Auch bei schönstem Wetter kann man das andere Ufer nicht sehen, es sind an die 50Km. Da bei der Hafenpolizei könnte man stehen, aber auf der andern Seite des Zuflusses sieht es ruhiger aus, da will ich hin.

Dies ist ja die Heimat der Zwiebelrussen, oder Altgläubigen, ein Volk das vor vielen Jahren hier eingewandert ist, aber sie erhalten die Estnische Staatsbürgerschaft nicht, weil sie nur Russisch sprechen und kein Estnisch, was eine Bedingung ist um hier einen Pass zu kriegen. Zwiebelrussen deshalb sie bauen hauptsächlich Knoblauch und Zwiebeln an.


























Der Mond ist schon wieder am abnehmen...












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