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Montag, 20. September 2021

20. September 2021, 🚌 Paldiski - Oandu looduskesus

Das Wochenende ist Geschichte, ich mache mich wieder auf den Weg. Erst muss ich wieder ein Stück zurückfahren bevor ich auf der 8 zügig in Richtung Keila und dann in Richtung Tallinn fahre. Ach diese Stadt will ich dieses Mal auslassen, obwohl es eigentlich auch nach vielen Besuchen immer wieder was zu entdecken gibt. Ich umfahre also weiträumig, sofern das bei den vielen Baustellen überhaupt möglich ist. Auch an Maardu dieser scheusslichen Industrie Stadt fahre ich vorbei, mein nächstes Ziel sind die Wasserfälle von Jägala. Leider sind sie auch diesmal nicht besonders spektakulär, es kommt einfach zuwenig Wasser, trotzdem lohnt es sich die anzusehen. Ab hier nun aber schleunigst zurück zur Küste, Kaberneeme heisst mein Ziel. Das erfordert allerdings ein ganz spezielles Manöver. Da es auf der anderen Strassenseite der Autobahn liegt, spurt man links von der 2. Spur ab und wartet bis die beiden Gegenfahrbahnen frei sind um sie zu kreuzen, in der Schweiz oder Deutschland undenkbar. Nun geht es der Küste entlang durch Wälder und Dünen, sehr schön. Da taucht auch schon mein nächstes Ziel auf, der Wehrturm von Kiiu, im Turm sollte es eigentlich ein kleines Café  geben, doch wieder einmal mehr ist alles zu. Ich fahre auf die Halbinsel Juminda, da mitten im Wald eine Tankstelle die Diesel für € 1.18 verkauft, sonst ist er meistens so gegen € 1.24, also erst mal volltanken bevor es weiter in Richtung Lotsa geht. Ich folge weiterhin der Küste und komme bei Vihula an einen kleinen Hafen, hier gibt es einen SP mit Strom, aber der Wind pfeift wieder unbarmherzig über die Bucht, dass es wohl eine unruhige Nacht würde, die einzigen die viel Freude haben sind die Kite-Surfer. Im kleinen Hafen entdecke ich sogar ein Maxi 77, genau wie mein Segelboot, das ich letztes Jahr verkauft habe. Ich fahre ein kurzes Stück zurück zur Hauptstrasse um mich auf den Parkplatz bei der Taverne von Altja Körts um die alten Fischerhäuser zu besichtigen, wunderschön, leider ist die Taverne zu, hier könnte man gemütlich Abendessen und dann auf dem Parkplatz übernachten, aber eben wenn... Ich fahre ein kurzes Stück in den Wald um da beim Info Zentrum für den Bieberpfad in Oandu looduskesus, da gibt es eine Schotterplatz, wunderbar Windgeschütz, was will man mehr. Am Abend kommt dann noch ein weiteres WOMO dazu, Berner Nummernschild, eine kleine ältere Dame im 7.5 Tonnen Concorde, das sieht man nicht alle Tage, mit diesem Monstrum auf den engen Pfaden unterwegs zu sein braucht doch schon etwas Mut.
































































































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